Bevor die Urlaubszeit beginnt haben wir das schöne Wetter und die Gelegenheit genutzt und noch einen schönen gemeinsamen spanischen Abend mit Tapas und frischer Paella auf unserer Dachterrasse verbracht.

Die Urlaubszeit wird nun eingeläutet, unsere Praxis wird jedoch die nächsten Wochen weiterhin zu den gewohnten Zeiten besetzt sein und für Sie zur Verfügung stehen .

Wir wünschen auch all Ihnen eine schöne Pfingstzeit.

Ihr Praxis-Team Orthopädie & Osteopathie

Im heutigen Video soll es dabei um die extrakorporale Magnetotransduktions-Therapie (EMTT) gehen. Das ist eine hochenergetische Magnetfeldtherapie, die v.a. über zwei Wirkungsmechanismen regenerative Prozesse im Gewebe anregt: 

1. Es ensteht ein sehr starker induktiver Effekt auf den Ionentransport der Zellmembran, was für alle regenerativen Prozesse von Bedeutung ist. 

2. Die elektromagnetisch geladene Zellmembran wird in eine mechanische Schwingung versetzt, was wiederum  Heilungsprozesse im Knochen unterstützt und beschleunigt. 

Besonders in Bezug auf die Knochenheilung oder die Behandlung von Knochenödemen ist dieses Verfahren sehr effektiv und anderen Verfahren deutlich überlegen. Ganz besonders für die Behandlung von Knochenödem auch im Bereich des Kniegelenkes beim Morbus Ahlbäck, des Schambeins bei der Schambeinentzündung - Osteitis pubis, der s.g. Sportlerleiste, oder der Osteochondrose dissecans am Sprunggelenk ist mir kaum ein effektiveres Therapieverfahren bekannt. Und das angenehme für den Patienten ist, dass es eine weitgehend schmerzfreie und keinesfalls unangenehme Behandlung ist.

Es freut mich diese Erfahrungen mit Ihnen zu teilen. Sollten auch Sie sich ihre Schulter verletzt haben, zögern Sie nicht und vereinbaren Sie unmittelbar einen Termin in unserer Sprechstunde. Wir sind ihre Spezialisten für die konservative Behandlung von Schultergelenksverletzungen und behandeln Sie genau so, wie wir uns selbst oder unsere engsten Familienangehörigen behandeln würden.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Dr Borgmann 

In diesem Video berichte ich Ihnen von meiner eigenen Schulterverletzung beim Skifahren und wie ich diese in den nächsten Wochen behandeln werde.
Ich hatte mit niedriger Geschwindigkeit einen recht unspektakulären Sturz auf den rechten ausgestreckten Arm. Das MRT zwei Tage später zeigte einen zum Glück nicht verschobenen Bruch des Tuberkulum majus, das entspricht im Prinzip einem knöchernen Abriss der Rotatorenmanschette….. Natürlich möchte ich alles tun, um die Heilung zu unterstützen, damit meine Schulter möglichst bald wieder voll einsatzbereit ist. Dieses Prozedere möchte ich mit Ihnen teilen.
Neben einer vorübergehenden Ruhigstellung kommen dabei eine niedrigenergetische Stoßwellentherapie, eine hochenergetische Magnetfeldtherapie und eine Lasertherapie zum Einsatz. Im Verlauf kommen dann osteopathische Behandlungen, myofasziale Behandlungen und ein vorsichtiges Training mit dazu. Es freut mich diese Erfahrungen mit Ihnen zu teilen.
Sollten auch Sie sich ihre Schulter verletzt haben, zögern Sie nicht, nutzen Sie unsere online Terminbuchung und vereinbaren Sie unmittelbar einen Termin in unserer Sprechstunde.
Wir sind ihre Spezialisten für die konservative Behandlung von Schultergelenksverletzungen und behandeln Sie genau so, wie wir uns selbst oder unsere engsten Familienangehörigen behandeln würden.
Bleiben Sie gesund!
Ihr Dr Borgmann

Nichts kann den Menschen mehr stärken
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt
.
(Paul Claudel)

Im zurückliegenden Jahr haben wir erfahren dürfen, wie viel Vertrauen uns unsere Patientinnen und Patienten auch in einer schwierigen Zeit schenken, die jedem von uns sehr viel abverlangt. Dieses Gefühl macht uns stolz und glücklich.

Für die hohe Wertschätzung möchten wir uns bei Ihnen allen aufrichtig bedanken. Wir versichern Ihnen, dass wir auch im kommenden Jahr alles dafür tun werden, Ihre Gesundheit bestmöglich zu unterstützen. Denn gerade in Situationen, wie wir sie derzeit erleben, wird uns einmal mehr bewusst, dass Gesundheit unser höchstes Gut ist.

Wir wünschen unseren Patientinnen und Patienten sowie allen Kooperationspartnern ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes neues Jahr.

Mit einer Spende für die Corona Projekte der Organisation “Ärzte ohne Grenzen“ möchten wir einen kleinen Teil dazu beitragen, die medizinische Grundversorgung auch in solchen Ländern zu unterstützen, deren Bevölkerung es weitaus schlechter geht als uns.

Herzlichst

Ihr Dr. Raul Borgmann & Praxisteam

Injektionstechniken standen auf dem Programm der Fortbildung für die Mitarbeiterinnen unserer Praxis, die am 20. November stattfand. Bei regenerativen Therapien wie PRP, Ultraschall-gesteuerten Spritzen bis hin zu wirbelsäulennahen Injektionen kommt es nicht nur auf die Kompetenz des Arztes an. Auch eine routinierte Assistenz ist hier wichtig. Wir legen in unserer Praxis großen Wert darauf, als eingespieltes Team zusammen zu arbeiten, damit die Behandlungen so schonend wie möglich verlaufen und wir für die Patienten den bestmöglichen Therapieerfolg erreichen. Neben unserer kontinuierlichen ärztlichen Fortbildung halten wir daher auch regelmäßige Schulungen des Assistenzpersonals für unverzichtbar. Wir freuen uns, dass wir so interessierte und engagierte Mitarbeiterinnen haben, die sich gemeinsam mit uns stetig weiterentwickeln und uns auch bei unseren regenerativ orthopädischen Interventionen so kompetent unterstützen.

Die Sicherheit unserer Patienten steht in unserer Praxis an erster Stelle

Diese Devise gilt bei uns nicht nur in Zeiten von Corona – da aber ganz besonders. Das Corona-Virus wird überwiegend durch sog. Aerosole übertragen. Das sind feine Schwebeteilchen in Gasen, die vor allem in der Luft vorkommen.

Gemäß einer aktuellen Studie des Bundesumweltamtes  lässt sich die Belastung mit Aerosolen erheblich reduzieren, wenn die Raumluft zusätzlich zum aktiven Lüften 5 Mal pro Stunde gefiltert wird.

Mit dem Einsatz sog. HEPA-Luftfilter wird somit das Risiko, sich mit Covid 19 zu infizieren, dramatisch gesenkt. Wissenschaftliche Untersuchungen gehen von einer 90 prozentigen Reduktion aus.

Wir haben mehrere dieser hochleistungsfähigen Filtersysteme angeschafft. Sie stehen in allen Behandlungszimmern sowie in der Wartezone und ergänzen die ohnehin strikten Hygienemaßnahmen, die in unserer Praxis zur Anwendung kommen. Damit können wir den Schutz unserer Patienten, der uns sehr am Herzen liegt, noch weiter erhöhen.

In der aktuellen Ausgabe (Oktober 2020) veröffentlicht das medizinische Magazin Orthopädische Nachrichten einen Fachartikel von Dr. Raul Borgmann. Er erläutert darin einen orthopädischen Therapieansatz, bei dem er einem Patienten mit Pseudarthrose durch die kombinierte Anwendung von Stoßwelle (ESWT) und PRP einen großen und sehr belastenden chirurgischen Eingriff ersparen konnte. Aufgrund dieses Therapieerfolgs plädiert Dr. Borgmann dafür, vor allem bei Patienten mit Pseudarthrose der langen Röhrenknochen vor einer Operation einen solchen konservativen Behandlungsansatz in Erwägung zu ziehen.

Rückenschmerzen als Folge von Bandscheibenvorfällen, Nervenkompressionen und Wirbelkanalverengungen schränken Mobilität und Lebensqualität der Betroffenen erheblich ein. Immer noch wird bei dieser Indikation häufig eine Operation vorgeschlagen.
Die sog. interventionelle Schmerztherapie ist eine weitaus schonendere Alternative, die ohne OP auskommt. Bei diesem Verfahren wird, ähnlich wie bei einem Herzkater, unter örtlicher Betäubung ein flexibler Katheter entlang der Wirbelsäule bis an das Segment vorgeschoben, das den Schmerz auslöst. Die Behandlung erfolgt unter ständiger Sichtkontrolle im Röntgen, damit eine exakte Steuerung möglich wird. Zielgenau wird nun eine Kombination aus schmerzlindernden und entzündungshemmenden Medikamenten an die betroffene Nervenwurzel injiziert. Dies führt zu einer Abschwellung und Entwässerung des entzündeten Gewebes, löst narbige Verklebungen und bringt dadurch Entlastung und „Ruhe“ ins Gewebe.
Die Injektionen werden in zeitlichen Abständen mehrmals wiederholt. Oftmals berichten Patienten bereits nach der ersten Behandlung von einer deutlichen Schmerzlinderung. Zahlreiche Patienten bleiben nach Abschluss der Behandlung dauerhaft schmerzfrei.
Entwickelt wurde diese Methode der interventionellen Schmerztherapie 1982 von dem bekannten Wissenschaftler und Schmerzspezialisten Prof. Dr. Gabor Racz, warum man auch vom sog. Racz-Katheter spricht. Prof. Racz hat am Health Science Center der Universität Texas gelehrt, wo er auch emeritierter Vorsitzender der Abteilung für Anästhesiologie und Co-Direktor der Schmerztherapie ist.

Schulung und Wissen aus erster Hand

Anfang Januar 2020 absolvierte Dr. Borgmann eine weitere umfangreiche Fortbildung zum Thema interventionelle Schmerztherapie an der renommierten Pain School International in Budapest / Ungarn mit hochkarätigen Referenten aus der ganzen Welt. Der Kurs wurde unter anderem von Prof. Racz persönlich begleitet, so dass die Teilnehmer medizinisches Wissen aus erster Hand erhielten.

Die interventionelle Schmerztherapie mit dem Racz-Katheter kann bei zahlreichen Indikationen erfolgreich zur Anwendung kommen und dem Patienten oft eine Operation ersparen. Akute und chronische Bandscheibenvorfälle, Vorwölbungen der Bandscheibe (Protrusionen), Wirbelkanal- oder Neuroforamenstenosen und andere degenerative Wirbelsäulenleiden sind nur einige Beispiele.

Für alle interessierten ärztlichen Kollegen findet am 13.11.2019 ein Workshop zum Thema:

„Stoßwellentherapie im ganzheitlichen Therapiekonzept bei Standard & erweiterten Indikationen (Osteopathie, ESWT, PRP, usw.)“

in unserer Praxis statt.

Wer darunter leidet, weiß, wie stark ein Fersenschmerz Lebensqualität und Alltagsaktivität beeinträchtigen kann. Häufigste Ursache für die Beschwerden ist die sog. Plantarfasziitis, die mit einem Fersenporn einhergehen kann. Dabei ist die Sehnenplatte unter dem Fuß, die Plantarfaszie, entzündet. Sie verbindet die Fußwurzel- mit den Mittelfußknochen und den Zehengrundgelenken.

Ursachen einer Plantarfasziitis bzw des Fersensporn

Etwa jede/r Zehnte erkrankt im Laufe seines Lebens an einer Plantarfasziitis. Sie entsteht aufgrund einer vermehrten Belastung der Sehnenplatte durch Längstraktion, ausgelöst beispielsweise durch die Ausübung von Lauf- oder Sprungsportarten, ungünstigem Schuhwerk, Trainingsfehlern, einer überwiegend stehenden Berufstätigkeit o.ä.
Therapeutische Maßnahmen wie Physiotherapie, exzentrische Dehnübungen, Medikamente oder individuell angefertigte Schuheinlagen alleine erzielen jedoch oft nicht den gewünschten Erfolg und die z.T. quälenden Fersenschmerzen halten an.

Stoßwelle zeigt in der Behandlung der Plantarfasziitis mit und ohne Fersensporn hohe Erfolgsraten

Viele medizinische Studien, die in den letzten Jahren veröffentlicht wurden, weisen nach, dass die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) bei Plantarfasziitis eine der effektivsten Therapiemethode mit hohen Erfolgsraten ist. Die Wirksamkeit der ESWT wird in acht unabhängigen Untersuchungen mit dem Evidenzgrad Ib belegt. Mit Evidenzklassen (Ia bis IV) wird in der Medizin die wissenschaftliche Aussagefähigkeit klinischer Studien kategorisiert. Dabei gilt: Je höher die Evidenzklasse, desto breiter ist die wissenschaftliche Basis.

Die Stoßwellentherapie wird bei Plantarfasziitis und Ferseporn jetzt auch gesetzliche Kassenleistung

Die Auswertung der aktuellen Studien, der hohe Evidenzgrad sowie der Abschlussbericht des Institutes für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) 2018 haben dazu geführt, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seine bisherige Einschätzung – zuletzt von 1998 – revidiert hat. Der G-BA bestimmt in Form von Richtlinien den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung und legt fest, welche medizinischen Leistungen von der GKV übernommen werden.
Seit Frühjahr 2018 darf die Stoßwellentherapie (ESWT) bei Fersenporn oder Plantarfasziitis zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung eingesetzt werden und wird somit Kassenleistung. Voraussetzung ist allerdings, dass über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten keine andere konservative Therapiemethoden erfolgreich war. Der Einsatz der ESWT kann dann als zusätzliche Maßnahme dazu beitragen, die Fersenschmerzen endlich zur Ausheilung zu bringen.

Funktionsweise der Stoßwellentherapie bei Fersenschmerzen und Plantarfasziitis

Bei der Extrakorporalen Stoßwellentherapie werden Schallwellen außerhalb des Körpers (extrakorporal) erzeugt und über einen Schallreflektor fokussiert. Sie dringen in den Körper ein und entfalten hier als Stoßwelle unterschiedliche Wirkungen. Angewendet bei der Plantarfasziitis wird die Sehnenplatte im Bereich der Fußsohle, die Plantarfaszie, auf Zellulärer Ebene mechanisch gereizt, was die Zellen zur Bildung von antientzündlichen Botenstoffen (Zytokinen) anregt. Zytokine sind Proteine, die die Aufgabe haben, das Wachstum und die Differenzierung von Zellen zu regulieren. Weiterhin wird das Wachstum von Blutgefäßen aus bereits vorgebildeten Blutgefäßen, die sog. Angiogenese, gefördert. Zudem führt die Stoßwellentherapie zu einer Betäubung der sensomotorischen Nervenfasern und einer Hemmung der Schmerzrezeptoren.

Optimaler Beginn der Stoßwellentherapie bei Fersensporn bzw. der Plantarfasziitis

Dass die gesetzlichen Krankenkassen die Stoßwellentherapie in ihren Leistungskatalog aufgenommen haben ist ein weiterer Beleg für den hohen medizinischen Nutzen, der mit dieser Therapie einhergeht. Dass dies jedoch erst nach 6 Monaten erfolgloser anderer Behandlungen möglich ist, bedeutet, dass ein betroffener Patient ein halbes Jahr mit seinen häufig starken Schmerzen leben muss. Eine konservative Therapie mit Dehnübungen, Belastungsreduzierung oder Einlagenversorgung sollte innerhalb einiger Wochen bereits eine Wirkung zeigen. Tut sie dies nicht, empfehlen wir, frühzeitig die Stoßwellentherapie als Baustein mit in das Therapiekonzept einzubinden. Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich bei Patienten mit Plantarfasziitis und Fersensporn durch unser Multimodales Therapiekonzept mit Eigenübungen, manualtherapeutisch – osteopathischer Behandlung, ggf Einlagen und der Stoßwellentherapie in den allermeisten Fällen eine deutliche Beschwerdelinderung oder sogar Beschwerdefreiheit erreichen lässt.