Neu in der Behandlung der Arthrose, Sehnenreizungen – Sehnenverletzungen und Muskelverletzungen – PRP (Platelet Rich Plasma)

Geschrieben am: 01.09.2018

Es freut mich sehr, Ihnen ab September, besonders für die Therapie der Arthrose (z.B. Kniearthrose und Hüftarthrose), sowie bei Sehnenreizungen der Schulter (Rotatorenmanschetten Tendinitis), des Ellenbogens (Tennisarm, Golferellenbogen),  der Achillessehne (Achillodynie) oder beim Fersensporn (Plantarfasziitis), eine weitere Ergänzung unseres Therapie Portfolios anbieten zu können!
Wir führen, ergänzend zu unseren bisherigen Therapieoptionen, die sogenannte PRP (Platelet Rich Plasma) – Therapie ein. Dabei wird durch ein spezielles Aufbereitungsverfahren aus dem Eigenblut des Patienten  Plättchenreiches Plasma gewonnen, dieses ist reich an Wachstumsfaktoren, schmerzlindernden Substanzen und den in der Wundheilung sehr wichtigen Thrombozyten (Blutplättchen). Die Herstellung aus dem eigenen Blut des Patienten dauert nur 10 bis 15 Minuten; dieses Konzentrat an körpereigenen Wachstumsfaktoren wird dann an den Ort der Erkrankung oder Verletzung injiziert und unterstützt dort die Selbstheilung des Gewebes auf einzigartige Weise.  Die sogenannte PRP Therapie ist besonders geeignet für folgende Erkrankungen oder Verletzungen:

  • jegliche Form der Arthrose (Hüftgelenksarthrose, Kniegelenksarthrose,  Sprunggelenksarthrose aber auch z.B. bei Arthrosen der kleinen Gelenke der Wirbelsäule)
  • frische  Muskelverletzungen, Bandverletzungen  oder Sehnen Teilrupturen (Außenbandrupturen oder Zerrungen am Sprunggelenk,  Bandverletzungen am Knie oder den klassischen Muskelfaserrissen)
  • Überlastungsbeschwerden  von Sehnen und Bändern ( an der Hüfte in Form von Trochantertendopathieen, an der Schulter Rotatorenmanschettenreizungen  oder Schleimbeutelentzündungen, dem Tennisarm oder Golferellenbogen, dem Patellaspitzensyndrom oder der Patellasehnentendinitis,  sowie an der Achillessehne oder der Plantarfaszie ( Fersensporn)

Das Verfahren ist als Ergänzung zur Stoßwellentherapie (ESWT) mit drei bis vier Injektionen  im Wochenabstand in der Regel schon sehr erfolgreich und in der Langzeitwirkung vielfach der Hyaluronsäure, vor allem aber auch dem Cortison gegenüber deutlich überlegen.